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Verpuffung im Heizungsraum mit zehn verletzten Heizungsmonteuren: So lautete das Szenario der MANV-Übung der Freiwilligen Feuerwehr Vlotho am Samstagmorgen.

MANV

120 Einsatzkräfte aus allen Löschgruppen und -Zügen der Vlothoer Wehr, der Hilfsorganisationen und des Technischen Hilfswerkes waren im Einsatz, um die Verletzten aus dem verqualmten Gebäude zu retten und zu versorgen.

Bei Schweißarbeiten war es in der Heizungsanlage eines Industriebetriebes in Exter zu einer Verpuffung gekommen. Nach der ersten Lageerkundung löste Einsatzleiter Torsten Sievering Vollalarm und MANV-Alarm Stufe 2 aus.

Insgesamt zehn Trupps unter Atemschutz gehen in das Gebäude, um die Verletzten zu retten. Tragetrupps bringen diese anschließend zur Patientenablage. Dort versorgen ausgebildete Kräfte der Vlothoer Wehr die von schweren Brandwunden gezeichneten Verletzten. Die Verletzten halten dabei die Einsatzkräfte in Atem. Sie werden ohnmächtig oder reißen sich im Schockzustand einfach los. Die Darsteller gehören zum Jugendrotkreuz und mimen regelmäßig Unfallopfer.

Das Deutsche Rote Kreuz, die Johanniter und das Technische Hilfswerk bauen während der Rettung der Arbeiter den Behandlungsplatz auf. Nach der Erstversorgung und Sichtung der Verletzten durch den leitenden Notarzt Dr. Thomas Jackobs werden die Patienten abtransportiert.

Neben der Rettung der Verletzten gab es für die Feuerwehr Vlotho weitere Übungsschwerpunkte. So wurde bei einem solchen Großeinsatz die Atemschutzüberwachung und das neue Funkkonzept geübt. Daneben sorgten Einsatzkräfte der Gruppe Absturzsicherung für eine Abluftöffnung mit der Rettungssäge im Dach, während sich weitere Feuerwehrleute um die Löschwasserrückhaltung kümmerten.

Mit der Übungsverlauf zeigten sich am Ende alle Beteiligten, darunter auch Kreisbrandmeister Wolfgang Hackländer als Beobachter, sehr zufrieden.




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