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Hilfeleistung in schwindelnder Höhe


Hilfeleistung in schwindelnder Höhe

Auf die unterschiedlichsten Notsituationen müssen Wehrleute tagtäglich vorbereitet sein. Hilfeleistungen in absturzgefährdeten Bereichen gehören dazu, können jederzeit gefordert sein um Leben zu retten.

Zehn Kameraden aus den Löschgruppen Bonneberg, Exter, Steinbründorf und Uffeln sowie des Löschzugs Vlotho absolvierten daher in den letzten Wochen eine entsprechende Ausbildung, damit sie für alle Eventualitäten gerüstet sind und Unfälle in absturzgefährdeten Bereichen verhüten können.

Unter der fachkundigen Leitung von Oberbrandmeister Holger Wetter und Brandinspektor Dirk Rethmeier beteiligten sich Sascha Besler und Nils Grabowski (Löschgruppe Bonneberg), Christoph Keast und Patrick Wiegner (Löschgruppe Exter), Torben Kiesau und Nadine Oelker (Löschgruppe Steinbründorf), Tobias Plöger (Löschzug Vlotho), Nicolai Betten, Wolfgang Bornemeier  und Sven Detering (Löschgruppe Uffeln) an der Spezialausbildung.

30 Stunden intensiver Arbeit in Theorie und Praxis sind die Voraussetzungen für einen erfolgreichen Abschluss. Nach dem theoretischen Unterricht mit Anwendungsbeispielen zur Absturzsicherung, dem Halten und Auffangen von Personen, Grundlagen des Fangstoßes und dynamisches Leistungsverhalten, Sicherungstechnologien und natürlich den unzähligen Knoten fanden bei Regen und Sonnenschein die praktischen Übungen statt.

An der Burg Vlotho, dem Verladekran der Schilderfabrik Sellmann (ehemalige Werft Büsching & Rosemeyer) und den Getreidesilos des Landhandels Klocke wurden die diversen praktischen Kenntnisse erworben.

Viele Einsatzszenarien in Windkraftanlagen, auf Baukränen, oder sonstigen schwer erreichbaren Einsatzstellen sind denkbar, in denen professionelle Hilfe in luftige Höhen erfolgen muss. Letztes Jahr im Juni musste zum Beispiel ein Uhu aus einem für die Drehleiter unzugänglichen Steinbruch befreit werden.

Ebenso wichtig wie das Erklimmen von Höhen sei das Sichern der Wehrleute erklärte Lehrgangsleiter Holger Wetter. Dazu gehöre höchste Konzentration, denn schließlich könne das Leben eines Kameraden davon abhängen.


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