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Drehleiter (DLK 23/12)

DLK

Die Anschaffung der Drehleiter ist die größte Investition in der Geschichte der Freiwilligen Feuerwehr Vlotho. Rund 500.000 Euro investierte die Stadt Vlotho als Trägerin des Feuerschutzes in die neue Drehleiter DLK 23/12.

Die 1990 angeschaffte alte Drehleiter (DLK 18/12) entsprach nicht mehr den heutigen technischen Anforderungen. Nach der zwanzigjährigen Nutzungsdauer schreibt der Gesetzgeber eine große Überprüfung und den Einbau neuer Teile am Leiterpark vor. Kosten dafür ca.  100 000 €.

Ein eigens gebildeter Arbeitskreis befasste sich fast ein Jahr lang mit den neuen Drehleitern und Hubrettungsgeräten der unterschiedlichsten Hersteller. Feuerwehren mit neuen Drehleitern wurden besucht und Hersteller führten in der Weserstadt die neuesten Fahrzeugmodelle an den bekannten Vlothoer Steigungen vor.
 
Im November 2008 konnten die Weichen für eine Neuanschaffung gestellt werden.

Im September 2009 fuhren drei Mitglieder (Thomas Twelsiek, Andre Rehm und Hermann Hoberg) des Löschzugs Vlotho und der Wehrführer zur Baubesprechung nach Ulm. An dem Drehleiterrohbau konnten letzte Details zu den Lagerungen der Geräte und Ausrüstungsgegenständen besprochen werden.

Anfang Dezember fand im Herstellerwerk die zweitägige Einweisung in die neue Leitertechnologie statt. Ein Techniker erläuterte die gesamte neue Leitertechnologie und Ausrüstung der neuen Drehleiter. Auf dem Übungsgelände wurden die verschiedensten Einsatzsituationen nachgespielt: Aufstellung der DLK an Schrägen, Aufstellung am Gefälle, Retten aus Höhen und Tiefen.

Die DLK 23/12 verfügt über eine Rettungshöhe von 23 Metern bei einer Ausladung von zwölf Metern. Damit können jetzt problemlos Personen aus den obersten Stockwerken des Rathauses od. Simeonstiftes gerettet werden.

Ausgestattet ist die Drehleiter mit einer Krankentragehalterung zur Rettung von Personen, einem Rollgliss zur Rettung aus Tiefen, einer umfangreichen Beleuchtungsgruppe in Xenon-Technologie zur Ausleuchtung der Einsatzstelle mit dem dazu gehörenden Stromerzeuger sowie einem elektrischen Belüftungsgerät, das am Korb befestigt werden kann.