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Das Fahren bei Nacht mit dem neuen Mehrzweckboot auf der Bundeswasserstraße Weser übten jetzt neun Mitglieder des Löschzugs Vlotho. Gemeinsam mit den befreundeten Feuerwehren aus Minden und Rinteln wurden insgesamt 50 Flusskilometer von Hameln bis nach Minden zurückgelegt.

Mehrzweckboot

Am späten Nachmittag wurden in Hameln-Tündern die vier Boote der Feuerwehren geslippt. Diese wurden vorab jeweils auf Trailern in die Rattenfängerstadt gebracht. Neben den beiden Mehrzweckbooten der Feuerwehren Rinteln und Vlotho nahmen die Feuerwehrleute der Berufsfeuerwehr Minden mit einem durch Strahlentechnik angetriebenen Mehrzweckboot und einem kleinen Rettungsboot an der Übung teil.
Nach einer kurzen Einweisung und Hinweisen zu dem niedrigen Wasserstand der Weser begann die Übungsfahrt gleich mit einer Schleusung in Hameln. Für Löschzugführer Dirk Rethmeier, Wolfgang Vogt, Hermann und Gudrun Hoberg, Tobias Plöger, Thomas Menke, Benjamin Müller, Olga Weiß und Maik Sawiracz war auch dies Neuland.
Auf den ersten Flusskilometern von Hameln nach Rinteln standen das Fahren bei Dunkelheit sowie die unterschiedlichsten Manöver auf dem Ausbildungsplan. Schnell handeln mussten die Bootsbesatzungen bei den plötzlichen Anweisungen der Bootsausbilder zu „Mann über Bord“ sowie der „Personenrettung“. Hier galt es eine schwere Rettungspuppe patientengerecht aus der Weser zu retten. Für das neue Boot der Vlothoer Feuerwehr war dies durch die absenkbare Bugklappe problemlos.
Am Doktorsee in Rinteln machten die vier Boote mit den insgesamt 25 Teilnehmern den ersten Zwischenstopp. Gemeinsam mit der Feuerwehr Rinteln hatten beim dortigen Yachtclub im vergangenen Jahr zehn Mitglieder der Vlothoer Feuerwehr den Bootsschein für Binnengewässer absolviert. Zugführer Sven Thiele von der Ortsfeuerwehr Stadtmitte sorgte im Gerätehaus in der Innenstadt für die notwendige Stärkung.
Von Rinteln aus folgte die nächste Etappe nach Vlotho. Auf dieser anspruchsvollen Strecke wurde das Absuchen der Weser mit den Suchscheinwerfern geübt. Zum Einsatz kam hierbei auch der Fisch-Finder bzw. das Echolot, um Gegenstände in der Fahrrinne schnell aufzuspüren. Nach einer kurzen Kaffeepause folgte bei strömenden Regen der letzte Streckenabschnitt bis nach Minden. Am frühen Morgen endete die Ausbildungsfahrt an der Slipanlage im Vlothoer Hafen.  


 
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